Pup, ein Border Collie Rüde, wurde am 30.3.17 geboren. Durch seinen Züchter lernte er bereits mit wenigen Monaten den Schulalltag kennen und konnte sich langsam an diesen gewöhnen.


Im Januar 2018 begleitete Pup zum ersten Mal seine Besitzerin (Valeska Albrecht) in die Aloys-Schreiber-Schule. Im Rahmen eines Schulhundeprojekts besuchte Pup alle Klassen von 1-10, er besuchte Konferenzen und war am Elternabend der gesamten Schule dabei. So konnten sowohl Pup aber auch die Schüler, Kollegen, Schulleitung und Eltern sich gegenseitig kennenlernen. Das Schulhundeprojekt war eine gute Möglichkeit den Schulalltag mit einem Schulhund kennenzulernen und schaffte einen Rahmen um zu überprüfen, ob die Vorrausetzungen für den Einsatz eines Schulhundes/bzw. Schulhundeteams an der Aloys-Schreiber-Schule gegeben sind.
Nach der erfolgreich verlaufenden Testphase und der Zustimmung aller Gremien der Schule ist Pup seit dem Schuljahr 18/19 fester Bestandteil der Aloys-Schreiber-Schule und bildet gemeinsam mit Valeska Albrecht das Schulhundeteam. In seiner Funktion als „Co-Pädagoge“ begleitet Pup regelmäßig den laufenden Unterricht und wird gezielt in der tiergestützten Pädagogik eingesetzt.
Das Schulhundeteam wird seit Januar 2019 im Rahmen einer Schulhundeausbildung fachlich und praktisch trainiert und ausgebildet. Nach erfolgreicher Prüfung in Theorie und Praxis, erhält das Schulhundeteam ein Abschlusszertifikat.
Diese Ausbildung wird vom Förderverein der Aloys-Schreiber-Schule und dem Lions-Club Bühl finanziell unterstützt.
Was macht ein Schulhund?
Ein Schulhund begleitet den Pädagogen an seinen Arbeitsplatz. Sein Aufgaben- und Wirkungsbereich ist dabei vielfältig. Der Schulhund dient der sinnvollen und effektiven Unterstützung bei der Arbeit der Lehrkraft. Diese ist immer auch der Besitzer des Hundes, so dass ein Arbeiten auf einer gefestigten Mensch-Hund Beziehung gewährleistet ist. Der Schulhund kann emotionale und soziale Kompetenzen trainieren. Durch das Wecken der kindlichen Neugier am Hund, lockt er unsichere Schüler aus ihrer Isolation, verbessert nachweislich das Klassenklima, und hat, mittlerweile durch Studien belegt, positive Effekte auf die Kinder. Er hat keine Vorurteile, ist ein optimaler Zuhörer und trainiert die nonverbale Kommunikation. Außerdem ermöglicht er die Befriedigung vielfacher menschlicher Grundbedürfnisse und hat dadurch eine große Bedeutung für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit eines Menschen.

 

Zeitungsartikel vom 5.11.2018: SchulhundPup